Ziele der Studie und Teilnehmer-Nutzen

Die Anlage- und Finanzberatung in Deutschland ist aufgrund von möglichen Interessenkonflikten zwischen Kunde und Berater, Produkt- und Provisionsorientierung der Beratung und sogenannter Falschberatung in den Fokus von Öffentlichkeit und Verbraucherschutz geraten. In der Folge kam es zu zahlreichen regulatorischen Eingriffen, wie z. B. der Einführung von Beratungsprotokollen, Produktinformationsblättern oder einer gesetzliche normierten Honoraranlageberatung.

Dreh- und Angelpunkt der Kritik sind häufig die im Finanzdienstleistungssektor bestehenden Vergütungs-, Vertriebssteuerungs- und Incentivierungssysteme. Die Verschärfung von Offenlegungs-, Wohlverhaltens- und Dokumentationspflichten nutzt dem Privatanleger jedoch nur dann, wenn er Zweck und Anknüpfungspunkte kennt.

Inhalte der Studie

  • Nachfrage- und Nutzungsverhalten von Finanzprodukten und -beratung
  • Erfahrungen mit Banken, Sparkassen und freien Finanzdienstleistern
  • Wahrnehmung und Verständnis von Vergütungsstrukturen im Finanzdienstleistungssektor
  • Erfahrung und Bewertung von provisions- und honorarbasierten Beratungsleistungen